Bettina von Nottbeck:

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Bettina von Nottbeck:

 

"Junges Wangen"
das ist auch unsere Sache!

 

 

 

Nach dem Abitur in Hessen, Reisen durch die Welt, Sesshaftigkeit am Main und der Ausbildung zur Heilpraktikerin bin ich mit meiner Familie vor über 22 Jahren ins bayrische Allgäu gezogen, um einen großen ehemaligen Bauernhof mit Leben zu erfüllen.

Mit meiner jüngsten Tochter folgte vor 8 Jahren ein Umzug nach Wangen, der Liebenswürdigkeit der Stadt und der Waldorfschule wegen.
Seit jetzt 12 Jahren arbeite ich als Körper- und Tanztherapeutin in psychosomatischen Kliniken, dabei (noch vor unserer einjährigen Europareise im Wohnmobil) einige Jahre als Leiterin des körpertherapeutischen Bereiches der Panorama-Fachklinken in Scheidegg. Seit unserer Rückkehr bin ich in der Hochgrat-Klinik bei Oberstaufen therapeutisch tätig.

Bereits vor Jahren ist unser Interesse für die markanten ehemaligen ERBA Arbeiterwohnhäuser erwacht. Aus ersten „da-könnte-man-was-draus-machen“ Gedanken ist eine Einbindung in die wohnenPlus-Wohngenossenschaft gewachsen, die mein Lebenspartner Martin Schmitt und ich nun aktiv begleiten.

Die Konzepte der Stadt Wangen für das neue ERBA-Quartier entsprechen unseren eigenen Gedanken an ein gutes Leben und Miteinander
„Junges Wangen“-das ist auch unsere Sache.
Unsere gemeinsame Zukunft stellen wir uns im neuen Quartier vor, eingebunden in ein lebenswertes Umfeld, in Geschäftigkeit aus Leben und Arbeiten, integriert in die entstehende Quartiersgemeinschaft und selbst aktiv mitwirkend am Geschehen.
Wir freuen uns jetzt schon auf gemeinsame Initiativen im neuen Quartier, seien es ein  neu entstehender Gemeinschaftsgarten („Gartenschlauch-Oase“), Nachbarschaftshilfe oder vielleicht auch Hühner und eine Bienenkiste – warum eigentlich nicht?

Vor kurzem sind wir für ein Wochenende nach Bamberg gereist, weniger des Weltkulturerbes wegen, eher um uns zwei ehemalige Industriebrachen, die ERBA-Insel und das SCHAEFFLER-Areal und deren Wandlung in moderne Stadtquartiere anzuschauen. Sensationell, wie dort realisiert wurde, die alten Industriestrukturen und die technische Architektur erkennbar zu halten und diese mit modernem Wohnen spektakulär zusammenzuführen – einfach gut!
Ein ähnliches Konzept wünschen wir uns sehr für „unser“ ERBA-Quartier – wir hoffen, dass hier kein „Museumsdorf“ entstehen wird, es wäre zu schade darum, denn: Mit der Altstadt hat Wangen bereits ein Kleinod, eine Puppenstube geradezu – hier aber geht es um alte Industrie, um ein ganz anderes Modell für Leben und Arbeiten, um soziale Stadt, um Miteinander beim arbeiten und leben.